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Thema: Abtreibung - Männer benachteiligt?

  1. #1 Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Huhu,

    das Thema Abtreibung ist generell ein heikles Thema, doch oft wir vergessen, dass es nicht nur die potentielle Mutter, sondern auch den potentiellen Vater betrifft. Dieser kann rechtlich nix gegen die Abtreibung tun, obwohl es genau so sein Kind sein würde. Was haltet ihr davon, ist das total unfair? Oder fair, weil es nun mal die Frau und ihr Körper ist? :???:
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  2. #2 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Das ist auf jeden Fall eine schwierige Frage! Einerseits ist es der Körper der Frau, andererseits ist das Kind ja trotzdem ein Lebewesen, das zwar über die Mutter versorgt wird, aber trotzdem ein eigenes Lebes ist. Ansonsten könnte man ja auch die Abtreibung nicht verbieten, denn jeder kann mit seinem Körper machen, was er will.
    Die Abtreibung ist aber grundsätzlich verboten (nur in bestimmten Fällen straffrei). Also halte ich es für bedenklich, dass die Mutter das alleine entscheiden kann.
    Klar, manche werden jetzt sagen, dass es der Mutter nicht zugemutet werden kann, ein Kind auszutragen, das sie nicht will, auch wenn der Vater sich hinterher alleine darum kümmern möchte. Aber kann man denn dem Vater zumuten, dass sein Kind getötet wird, weil die Mutter das so will?!? Irgendwie ja auch nicht, das ist ja doch etwas heftiger finde ich.

    Also ich meine, dass eine Abtreibung verboten sein sollte, wenn der Vater das Kind behalten und selbst aufziehen möchte! Umgekehrt kann es es ja auch nicht abtreiben lassen, wenn er es nicht will (und muss ja trotzdem für das Kind aufkommen).

    Fair ist es so, wie es jetzt ist, jedenfalls nicht.
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  3. #3 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Die Frage ist durchaus nicht einfach zu beantworten, ich denke allerdings es ist der Körper der Frau und letzlich kann kein Mann die Frau dazu zwingen, das Kind auszutragen, das dürfte mehr als schwierig werden. Fair ist es aber auf alle Fälle nicht aus der Sichtweise des Mannes.
    ? EnDlEsS LoVe- yOu aNd mE fOrEvEr ?

    ...claims that I-I-I-I am the one...

    [align=right:2xg0uy6r]Seltsam? Aber so steht es geschrieben ..[/align:2xg0uy6r]
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  4. #4 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Also ich kann mich da auch nicht recht entscheiden, einerseits ist es der Körper der Frau, da hat keiner so schnell drüber zu entscheide... andererseits, wär ich ein Mann, hätte MEIN Kind im Bauch einer Frau und keinerlei Einfluss darauf, ob es zur Welt kommt oder nicht... bzw. müsste mich damit abfinden, dass es getötet wird - ich würde durchdrehen!!!
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  5. #5 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    jaa schwierige frage.. mhh also eigetlich finde ich es sollten beide gemeinsam entscheiden.. im allgemeinen bin ich allerdings generell gegen abtreibung .. es sei denn man weiß vorher das das kind so stark behindert geboren wird das es nie was vom leben mitbekommt... ansonsten denke ich wer sex hat und nicht aufpassen kann der muss mit den konsequenzen rechnen..
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  6. #6 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Zitat Zitat von milka
    ansonsten denke ich wer sex hat und nicht aufpassen kann der muss mit den konsequenzen rechnen..
    Sehe ich auch so! Außerdem ist es etwas anderes, ob man eine Frau zwingt, in Zukunft mit einem Kind zu leben, das sie nicht wollte, oder ob sie das Kind lediglich zur Welt bringen soll, damit anschließend der Mann es versorgen kann.

    Man kann die Sichtweise auch umdrehen: Es ist eine Abwägungsfrage zwischen dem Leben des Kindes und dem Leben der Mutter. Aber wenn die Mutter nun "lediglich" das Kind austragen soll (was sicher auch eine Belastung ist), dass ist das immer noch weniger einschneidend, als dem Kind sein gesamtes Leben zu nehmen! Das Kind hat keine Wahl, aber die Mutter wusste vorher, dass Sex zu Kindern führen kann und hat das Risiko in Kauf genommen!
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  7. #7 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Vor allem gibt es mittlerweile Möglichkeiten, die Geburt so angenehm und unkompliziert wie möglich zu machen, durch Kaiserschnitt z.B.
    Sicherlich ist die ganze Schwangerschaft belastend für den Körper, viele werden sich über die verlorene Top-Figur ärgern, ABER, wie ihr schon meintet, man weiß worauf man sich einlässt, wenn man Sex hat... und wenn die Sache hinterher geklärt ist, die Frau mit dem Kind nix mehr zu tun haben muss... nunja :???:
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  8. #8 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    ich kann mir aber beim besten willen nicht vorstellen ein kind das ich zur welt gebracht habe komplett aus meinem leben zu streichen auch wenn ich es eigentlich gar nicht wollte... ich denke jeder baut schon irgendwie eine bindung zu dem kind im bauch auf.. und vergessen das man mal ein baby zur welt gebracht hat kann man jawohl nicht.. ich könnte nicht damit leben zu wissen das ich ein kind hab aba keinen kontakt zu ihm zu haben oder nicht zu wissen was mit ihm/ihr passiert..
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  9. #9 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Zitat Zitat von milka
    ich kann mir aber beim besten willen nicht vorstellen ein kind das ich zur welt gebracht habe komplett aus meinem leben zu streichen auch wenn ich es eigentlich gar nicht wollte... ich denke jeder baut schon irgendwie eine bindung zu dem kind im bauch auf.. und vergessen das man mal ein baby zur welt gebracht hat kann man jawohl nicht.. ich könnte nicht damit leben zu wissen das ich ein kind hab aba keinen kontakt zu ihm zu haben oder nicht zu wissen was mit ihm/ihr passiert..
    Na dazu zwingt Dich ja auch niemand...
    Aber wenn Frauen das Kind nicht haben wollen, abtreiben würde, der Vater das Kind aber haben will... finde ich, sollte das für die Frauen so okay sein.
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  10. #10 Re: Abtreibung - Männer benachteiligt? 
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    Ich würde das mal so sehen:
    Ein Mann wird eine Frau wohl kaum zwingen können das Kind auszutragen.
    Selbst wenn es sein Kind ist (das hört sich jetzt so an, als ob das Kind Besitztum ist), kommt er ohne die Frau nicht an das Baby ran, oder anders: ohne die Frau würde es sich erst gar nicht zu einem Baby entwickeln ... dementsprechend kann er sich auf den Kopf stellen und sonst was veranstalten, es ist nun halt mal leider nicht sein Körper.
    Aber eigentlich sollte es doch durchaus möglich sein eine Lösung für diese Problematik zu finden und zwar gemeinsam. Notfalls macht eben jeder einen Schritt auf den anderen zu und man einigt sich in der Mitte.
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